Ungebrochen - alles ist Teil unserer Geschichte.
- Priska Zorrilla
- 25. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 26. Dez. 2025
Das Leben ist dazu bestimmt, gefühlt zu werden, nicht verstanden. Wir verbringen so viel Zeit damit, alles kontrollieren zu wollen, dass wir vergessen haben, wie sich das Leben anfühlt. Wir behandeln uns selbst oft so, als müssten wir uns ständig „reparieren“.
Aber was wäre, wenn wir aufhören, vor unseren Gefühlen zu fliehen? Sogar der Schmerz bringt uns bei, lebendig zu sein.
Ich glaube nicht an das klassische „Loslassen“. Warum etwas wegwerfen, das unser Herz berührt hat? Wir können lernen, es mit uns zu tragen – nicht als schwere Last, sondern als Teil unserer Geschichte.
Das Leben wartet nicht, bis wir geheilt sind. Es geht einfach weiter. Und das ist doch auch gut so. Denn Die Schönheit liegt im Sein, nie im Festhalten. Auch wenn es sich manchmal so anfühlt: Wir sind niemals zerbrochen. Wir sind immer in einem Prozess und nichts ist eben verloren.
Es gibt also zwei Arten, sein Leben zu leben: Entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder. Wenn wir also Morgen in den Himmel schauen, der Natur zuhören und uns Zeit nehmen, all das Gute um uns herum zu sehen - wie können wir dann noch behaupten, nichts ist ein Wunder.



